NATURPARK ‘RUSSENSKI LOM’

   
 
FOTOS
 
НУГ
 
 
Български портал за биоразнообразието
Борете се със спама! Натиснете тук!

DIE ÖRTLICHE BEVÖLKERUNG UND IHRE LEBENSWEISE

Der Naturpark grenzt an 6 Dörfer: Iwanowo, Koschow, Tscherwen, Nissowo, Swalenik, Pissanetz. In der Nähe des Parkes liegen noch Wetowo und Tabatschka. Die Dörfer haben nicht mehr als 6000, die meisten unter 1000 Einwohner. Die Menschen hier führen ein ruhiges und beschaulichesLeben. Der Haupt-Lebensunterhalt ist die Viehzucht – Schafe, Ziegen, Rinder und andere Haustiere. Die Imkerei hat hier gute Bedingungen und langjährige Traditionen. Die Erde ist fruchtbar. Die Leute pflegen ihre Obst- und Gemüsegärten. Außerdem werden noch viele andere Ackerfrüchte angebaut.

Außerhalb der Parkgrenzen werden die fetten Weiden genutzt, die Einheimischen kennen und sammeln Pilze und Waldfrüchte, Kräuter u.a. sowohl zum Eigenverbrauch, als auch um sie zu verhandeln. Das mittlere Alter liegt weit über den 50ern, junge Leute sind rar. Viele Häuser stehen imWinter leer, aber zum Frühlingsanfang kommen die Leute wieder wegen der Frühjahrsbestellung. Besonders zu den Sommerferien sind die Dörfer wieder voll Kinderlachen. Viele Stadteinwohner haben die wunderbaren Bedingungen schätzen gelernt und sich hier Häuser gekauft.

Wenn man in so ein Dorf kommt, fühlt man sich in alte Zeiten zurückversetzt. Auf der Strasse fahren Eselskarren und Pferdekutschen. Die Leute sind hier der Natur viel näher als die Stadtmenschen. Sie sind einfach ein Teil der Umwelt, nicht zuletzt wegen der fantastischen Felswände. In dieser Stille kann die Seele des Stadtmenschen von dem ewigen Lärm der Grosstadt gesunden. Sie können in einem Dorfhaus wohnen oder auch in einem der hier aufgebauten Hotels. Sie können an dem einfachen, aber naturgemäßen Lebenslauf der Einwohner teilnehmen und dabei auch einen Nachmittagskaffee genehmigen.

Alle die Dörfer hier sind in die Geschichte des Landes eingebunden, wie überall in Bulgarien. Die bekanntesten sind natürlich Iwanowo mit den berühmten Felsenkirchen und Tscherwen mit der mittelalterlichen Festung und Stadt, über die schon berichtet wurde. Unterhalb von Nissowo steht eine uralte Ulme und ein Friedhof aus dem 17. Jh. Im Tal des Kleinen Lom zwischen Nissowo und Swalenik befindet sich noch ein großes Felsenkloster und auch eines bei Koschow. Dort können sie noch altbulgarische Luft atmen! Überall finden Sie interessante Karstformen – Höhlen, interessante Felsgebilde, Karsttrichter. Über Nissowo im Wald „Bataklijata“ steht ein luxuriöses Forsthaus, oft genutzt von Gästen des internationalen Jagdtourismus auf Hochwild. Bei Pissanetz an den Fischteichen steht der bemerkenswerte Fels „Mamula“ (der Maiskolben) und in der Umgebung sind Galerien erhalten, wo in der Antike und im Mittelalter Eisenerz geschürft worden ist.



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
© 2007 Boyan Petkov
 

site map
??????? - ??